Jun 05 2010
Pferdeversicherung – Nicht nur eine Frage der Kosten
„Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!“ heißt es in einem Sprichwort. Damit jedoch Reiter und Pferd das gemeinsame Erlebnis genießen können, sind einige Voraussetzungen notwendig.
Nutzen einer Pferdeversicherung
Dazu zählt unter anderem auch die Gesundheit des Pferdes. Verletzungen des Tieres oder aber der Besuch eines Tierarztes kann hohe Kosten verursachen. Auch Entschädigungen bei Verletzungen anderer, die durch das Pferd entstanden sind, werden vom Halter des Tieres verlangt. Um welchen Bereich es sich auch handelt, eine Pferdeversicherung kann für Tier und Reiter von großem Nutzen sein.
Verschiedene Formen der Pferdeversicherung
Bei einer Pferdeversicherung gibt es eine Vielzahl von Varianten. Die Pferdehaftpflichtversicherung ist mit unter die wichtigste Versicherung, wenn es sich um Schäden handelt, die durch das Tier entstanden sind. Pferde sind Fluchttiere und schrecken bei vielen Geräuschen auf. Werden dabei Gegenstände beschädigt oder Menschen verletzt, tritt die Pferdehaftpflichtversicherung in Kraft. Mit einer pauschalen Kostenabdeckung in einer gewissen Höhe für Personen-, Sach- und Vermögensschäden kann der Besitzer sich einige Kosten und Ärger ersparen. Dabei wird je nach Versicherungsgesellschaft ein geringer Selbstkostenanteil fällig. Meist mit in der Pferdehaftpflichtversicherung versichert sind auch Reitbeteiligungen und die Teilnahme an Turnieren.
Welche Pferdeversicherung ist die Richtige?
Aufgrund der sensiblen Gesundheit der Pferde können schnell Krankheiten auftreten, die durch den Tierarzt behandelt oder sogar operiert werden müssen. Auch Verletzungen durch den Reitsport sind oftmals ein Grund für den Besuch des Tierarztes. Eine Pferdekrankenversicherung oder eine Pferde-OP-Versicherung schützen den Halter vor hohen Tierarztkosten und geben die Möglichkeit für schnelle Hilfe im Krankheitsfall. Je nach Versicherungsgesellschaft können auch ältere Pferde problemlos versichert werden. In der Pferdekrankenversicherung enthalten sind meist sämtliche Arztkosten für das Tier, ganz gleich, wie oft es zum Tierarzt muss. Eine Operation ist weder für den Halter noch für das Tier eine einfache Angelegenheit. Eine genaue Kontrolle und Versorgung vor und nach der OP sind wichtig, um das Tier optimal zu versorgen. Der Behandlungstag vor und bis zu 5 Tage nach der OP sind daher ebenfalls mit der Pferdeversicherung abgedeckt. Hierbei sollte der Halter jedoch darauf achten, ob sich die Police nach dem ersten oder zweiten Satz der Gebührenverordnung richtet, da der zweite Satz eine höhere Abdeckung gewährleistet. Der Versicherungsschutz der Krankenversicherung tritt meist nach dem 3. Lebensmonat des Tieres in Kraft. Danach ist oftmals eine gewisse Wartezeit notwendig, ehe die ersten Tierarztkosten abgerechnet werden können. Bei Kolikoperationen besteht eine Ausnahmeregelung mit einer verkürzten Wartezeit. Werden mehrere Pferde eines Halters unter der gleichen Krankenversicherungsgesellschaft versichert, lassen sich hierbei einige Rabatte sichern.
Auch bei dieser Pferdeversicherung ist eine Vereinbarung über eine Selbstbeteiligung möglich, aber keine Pflicht.
Die besondere Pferdeversicherung: Die Pferdespezialversicherung
In einer Pferdespezialversicherung enthalten sind oftmals viele Komponenten. Dazu zählt unter anderem auch die Pferdelebensversicherung. Diese Pferdevollkaskoversicherung sichert den Halter gegen jede Art von Schaden am oder durch das Tier ab.
Die Pferdeversicherung für die kleinen Pferde
Eine Ponyversicherung ist eine Pferdeversicherung für Kleinpferde bis zu einem gewissen Stockmaß. Wird dies überschritten, so wird wieder eine Pferdeversicherung für ein Reitpferd benötigt.
Pferdeversicherung vergleichen
Für welche Versicherung der Halter sich nun entscheidet, liegt in seiner Verantwortung. Jedoch lohnt sich ein Vergleich der Versicherungsgesellschaften in jedem Fall, um die kostengünstigste, auf den Halter passende und alle gewünschten Punkte enthaltende Pferdeversicherung zu finden.






